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Das Ehrenamt ist eine Art von Freiwilligenarbeit

Der Begriff „Ehrenamt" wird immer mehr gleichbedeutend mit Begriffen wie „Freiwilligenarbeit" oder auch „Bürgerschaftliches Engagement" benutzt.

Die Bindung an ein öffentliches Amt ist nicht mehr vorhanden. Freiwilliges Engagement leisten Menschen in aller Welt heute in der Regel für eine bestimmte – meist längere – Dauer im Rahmen von Vereinigungen, Initiativen oder Institutionen. Heute engagieren sich viele Menschen freiwillig in den unterschiedlichsten Bereichen. In vielen Städten Deutschlands gibt es heute bereits  Freiwilligenagenturen für Bürger, die ehrenamtlich arbeiten möchten. Ohne den freiwilligen, ehrenamtlichen Einsatz der vielen Bürger würden viele Projekte und Bereiche des sozialen und öffentlichen Lebens kaum existieren können.

Menschen haben aber die unterschiedlichsten Motive für ihren freiwilligen Einsatz. Aspekte wie (Berufs-)Erfahrungen sammeln, der Wunsch nach sozialer Einbindung, Steigerung des Selbstwertgefühls, ein Dank für selbst erfahrene freiwillige Hilfe, der Abbau von Schuldgefühlen oder auch Ablenkung von eigenen Problemen, gehören zu diesen Motiven. 

Der demografische Wandel zeigt auf, das die Menschen immer älter werden und immer weniger Kinder geboren werden.

Nach einem langen Arbeitsleben, wo es eine Struktur und einen Lebensrhythmus gab, fühlen sich viele Ältere plötzlich überflüssig. Sie tun sich schwer damit, sich neu zu erfinden, ihren Platz in der Gesellschaft zu definieren. Dabei fühlen sich die meisten Älteren noch sehr fit und voller Tatendrang. Senioren sollten kreativ sein und ihren Erfahrungsschatz einbringen können. Sie sollten etwas Neues ausprobieren und sich aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligen.

Das Rote Kreuz im Kreis Borken und Mehrgenerationenhaus möchten Sie animieren, in einem freiwilligen Engagement mit einem eigenen Projekt oder als Teilnehmer der vielen Kursen und Freizeitangeboten für Senioren mitzuwirken.